Steffan Bruns

Alpenpässe

Vom Saumpfad zum Basistunnel – eine Verkehrsgeschichte der alpinen Passübergänge

Von engen Pfaden für beladene Huftiere über die ersten befestigten Hochstraßen im 19. Jahrhunderts bis hin zu modern ausgebauten Autobahnen und Eisenbahnlinien im letzten Jahrhundert: Mit den Alpenpässen entstand eines der rasant wachsenden Verkehrsnetze Europas.

Wussten Sie, dass die Gotthardbahn die Schweiz und Italien mit rund 300 Brücken und 80 Tunnels verbindet? Wussten Sie dass man einst quer durch die Alpen einen Schifffahrtskanal bauen wollte? Welche Hauptverkehrsroute entwickelte sich aus Hannibals legendärem Alpenzug samt Heer und Kriegselefanten? Wie und wo eroberten bereits in der Steinzeit die Menschen das Gebirgsmassiv? Ist der San Bernadino tatsächlich der kleine Nebenpass des St. Bernhard-Passes?

Gleichermaßen unterhaltsam und sachkundig sucht Steffan Bruns Antworten auf diese uns viele weitere Fragen. Detailliert beschreibt er die Entstehungs- und Kulturgeschichte der Passübergänge der Alpen und erfüllt sich mit dem ersten derart umfassenden Nachschlagewerk seiner Art einen Herzenswunsch.

Ob Namensgebung, Verkehrsentwicklung, Wegebau oder die historischen Ereignisse rund um der alpinen Pässe: Die vierbändige Buchreihe „Alpenpässe“ beinhaltet im Überblick alles Wissenswertes wie Kurioses rund um die Hochstraßen des höchsten Gebirges im Inneren Europas. Die Reihe umfasst die gesamten Gebirgszüge beiderseits der Brenner-Route, zwischen Bodensee und Comer See, westlich der Gotthard-Strecke sowie die Pässe der Ostalpen und der französischen und italienischen Westalpen.

Die vier umfrangreichen Bände lassen sich geografisch geordnet nach Regionen und Pässen ebenso linear wie ein Sachbuch lesen. Mit einem umfangreichen Stichwortregister ist die Reihe aber ebenso ideal als Nachschlagewerk für Reisende zu nutzen. Kulturhistorische Illustrationen und interessantes Kartenmaterial runden das Werk ab.


 

Steffan Bruns
Alpenpässe
Von Monte Carlo zum Mont Blanc
kartoniert, 252 Seiten
ISBN 978-3-88675-271-3
24,90 €

Wie sind die alpinen Verkehrswege entstanden? Welche Völker lebten dort damals? In dem ersten von vier Bänden gibt Steffan Bruns zunächst einen Überblick über die Geschichte der Alpenpässe. Im Weiteren erfährt der Leser auf der Route von Monte Carlo und dem höchsten Alpengipfel Mont Blanc detailliert von verschiedenen Verkehrswegen durch die Gebirgszüge Frankreichs und der Schweiz: Von den Südlichen Seealpen, der Region um Barcelonette und der Haute Provence, über die Cottischen Alpen, die Dauphine und die Grahischen Alpen bis hin zu den Walliser Alpen. 

 

Steffan Bruns
Alpenpässe
Vom Genfer See zum Bodensee
kartoniert, 244 Seiten
ISBN 978-3-88675-272-0
24,90 €

Im zweiten Band legt Steffan Bruns in der Region um die Walliser und Berner Alpen besonderes Augenmerk auf die Lötschberg-Simplon- Transitstrecke. Neben der Zentralschweiz bildet die Gotthardroute als einer der wichtigsten Alpenverbindungen einen weiteren Schwerpunkt dieses Bandes. Komplettiert wird der Band durch die Glarner und Bündner Alpen.

 

Steffan Bruns
Alpenpässe
Vom Inn zum Gardasee
kartoniert, 200 Seiten
ISBN 978-3-88675-273-7
19,90 €

Von Österreich nach Italien führt Steffan Bruns im dritten Band. Von Ost-Graubünden beschreibt er Alpen-Touristen und -Interessierten ausführlich die unterschiedlichen Hochstraßen in den Ötztaler und Stubaier Alpen, dem Veltin und der Bergamasker Alpen sowie dem Nonstal und dem Judicarien. Mit der Brennerroute als einer der zentralsten Transitstrecken über und durch den Gebirgszug im Inneren Europas führt er den Leser weiter durch die Dolomiten und das Pustertal.

Steffan Bruns
Alpenpässe
Von der Donau zur Adria
kartoniert, 232 Seiten
ISBN 978-3-88675-274-4
19,90 €

Den Abschluss der vierbändigen Reihe der „Alpenpässe“ bilden die Vorarlberger, Lechttaler, Inntaler, Zillertaler und Salzburger Alpen sowie die Tauernroute mit den niederen und hohen Tauern. Die Verkehrsgeschichte rund um die österreichischen Alpen im früheren Noricum, die steirischen Alpen, die Karawanken und die karnischen Alpen komplettieren die Geschichte der alpinen Passübergänge.


Zur Entstehung der Reihe

In den 90er Jahren reiste Steffan Bruns regelmäßig ins italienische Turin. Sein Interesse für die Pässe Europas entdeckte er auf seinen regelmäßigen Fahrten bei der Suche nach Alternativrouten zum San Bernadino.


„Im Tessin angekommen, war ich von dieser Passfahrt so begeistert, dass ich für die jeweils kommende Fahrt immer wieder andere Passstraßen auswählte. Bald wurden die Alpenpässe selbst das Ziel meiner Reisen. Manche waren mir bereits bekannt, viele lernte ich im Zuge meiner Fahrten kennen und schätzen. Allmählich wuchs in mir der Wunsch, noch mehr über die Geschichte all dieser Alpenpässe zu erfahren.“ (Steffan Bruns)


Zweifelsohne füllen unzählige Bücher, Reiseführer und Bildbände über die Alpen die Buchhandlungen von Berlin über Innsbruck und Meran bis hin nach Chur. Nach seiner vergeblichen Suche nach einem umfassenden Überblick über das rasant wachsende Verkehrsnetz über und durch die gesamten Alpen fühlte sich Steffan Bruns angespornt, diese Lücke für sich und echte Alpen-Fans zu schließen.


„Der Titel ist eine umfassende Darstellung der alpinen Passwege, ihrer Nutzung und Besiedlung im Lauf der Jahrhunderte und vor allem der Verkehrsgeschichte. Dennoch soll ein erster Überblick über die historischen Hintergründe der Passlandschaften in den Alpen vermittelt werden. Es handelt von archäologischen Funden, Feldzügen und Kämpfen, Kaufleuten, Kaisern, Ingenieuren, Eisenbahnen und Straßen. Darüber hinaus findet der Leser Hinweise zu den heute noch sichtbaren Spuren der Geschichte.“ (Steffan Bruns)

Mit seiner vierbändigen Buchreihe entstand mit der Unterstützung vom L. Staackmann Verlag München ein praktischer Begleiter und gleichermaßen unterhaltsames Sachbuch zur Verkehrsgeschichte und dem Transitnetz der alpinen Passstraßen in Europa.

„Der Weg ist das Ziel.“

Steffan Bruns, 1967 geboren und aufgewachsen in Berlin-Pankow interessiert sich seit frühester Jugend für Geografie und Geschichte. Zahlreiche Reisen über die Alpen lösten sein Interesse an der Verkehrsgeschichte des Gebirges aus. Heute ist der  45-Jährige Angestellter und mit einer Argentinierin verheiratet.


Hinweis und Empfehlung:

Wenn Sie sich für die Pässe der Alpen interessieren, könnnen wir Ihnen die sehr informative und mit einer Fülle an Bildern ausgestattete Webseite von Eberhard Nowatzki aus Oschersleben empfehlen. Herr Nowatzki stellte uns überaus großzügig einige seiner besten Fotografien für  die Reihe "Alpenpässe" zur Verfügung.


www.alpenpass.com